Wie Du wirklich mit dem Rauchen aufhörst: 13 Überzeugungen loslassen

 

Dein Körper ist Dein Tempel und Deine Gesundheit hat (im besten Fall) oberste Priorität.

 

Das Rauchen von Zigaretten schadet uns.

 

Obwohl wir das wissen, fällt es vielen von uns schwer die Finger von den Fluppen zu lassen.

 

Wieso eigentlich?

 

Das ist ein komplexes und spannendes Thema…

 

Für mich war es trotzdem immer lästig, lange Texte zu lesen, in denen mir erklärt wurde wie das Aufhören gelingt.

 

Daher hier, die kurz und knackig Fassung.

 

Meiner Erfahrung nach, erschweren Dir diese 13 Überzeugungen die Entscheidung, mit dem Rauchen aufzuhören.

 

1. Rauchen ist Genuss

 

Das fühlt sich für Dich vielleicht so an. Es ist aber nicht wahr. Genießen tun wir Momente, Begegnungen, Verbundenheit, ein gutes Essen…

Rauchen musst Du, weil Du Nikotin (Gift) brauchst. Der Moment wird mit der Zigarette verknüpft und macht sie dadurch wertvoll.

 

Mach Dir bitte bewusst: Wertvoll ist der Moment, die Begegnung, das Gespräch – nicht die Zigarette.

 

2. Rauchen entspannt mich

 

Rauchen stresst den Körper immer. Punkt.

 

Da gibt es nichts zu rütteln.

 

Du entspannst beim Baden, bei einer Massage, beim Sport, in der Hängematte, beim Seele baumeln lassen..

 

Wenn Du und ein Nichtraucher zum Arzt müssen, dann ist das womöglich stressig. DU hast aber, im Gegensatz zu einem Nichtraucher, nicht nur den Stress des Arztbesuchs, Du hast auch noch den Stress des Nikotinentzugs.

 

Doppelter Stress.

 

Ständig dieses Jucken im Hintergrund zu haben. Das ist der größte Stress! Dein Stresslevel ist permanent erhöht.

 

Klar, fühlst Du Dich besser, wenn Du rauchst und das Jucken aufhört. Das nährt die Illusion, dass das Rauchen Dich entspannt.

 

Warum juckt es überhaupt?

 

Durch die Zigarette! Mehr Stress, mehr Unruhe, WEIL Du rauchst.

 

Die anderen haben auch Stress, Liebeskummer, fühlen sich zu dick, zu blöd…aber sie müssen nicht auch noch zusätzlich die Last des Rauchens mit sich rumschleppen.

 

Du rauchst nur, weil Du Entzugserscheinungen hast und das unangenehme Gefühl, was die Zigarette ausgelöst hat, abstellen musst.

 

 3. Meine Freunde rauchen ja auch

 

Ja, das ist zum Glück bald nicht mehr Dein Problem. Wer steht denn morgens alleine auf und muss mit gelben Zähnen und schlechtem Atem Deinem Körper die Zähne putzen und in den Spiegel schauen? Hier geht es um Dich, Deine Freiheit und Dein Leben.

 

4. Rauchen macht mich attraktiv und cool

 

Ok. Die coolen Typen und Mädels waren früher oft in der Raucherecke zu finden. Aber mal ehrlich, war da nicht eher der Pioniergeist, die Musik und die Lebensfreude das Entscheidende? Sie haben alle geraucht, aber sie wussten es auch nicht besser. Du weißt heute, dass das Rauchen eine große Seifenblase ist und nichts mit Coolness zu tun hat.

 

Außerdem, ist der Raucher von früher zwanzig Jahre später als Kettenraucher wirklich noch sexy? Ist es wirklich cool, kaum Luft zu bekommen, sich die Arterien zu verstopfen, gelbe Zähne, schlechten Atem oder gelbe Finger zu haben? Bist Du wirklich als ausgemergelter Raucher attraktiver, weil du schlanker bist? Geht das nicht auch anders und viel, viel liebevoller?

 

Was gibt es Dir wirklich?

 

Nichts.

 

Es nimmt Dir etwas: Das Gefühl, gut im Leben klar zu kommen.

 

 

5.  Rauchen schafft Verbundenheit, Intimität und Nähe

 

 

Das ist ein häufig unterschätzter Punkt. Oft hatten wir die besten Gespräche, die coolsten Partys und abenteuerlichsten Erlebnisse in Kombination mit Zigaretten oder anderen Rauchwaren. Dabei ist natürlich eine neuronale Verknüpfung entstanden, die nicht zu unterschätzen ist. Hier macht es Sinn sich klar zumachen, dass die Erlebnisse selber das Entscheidende waren und NICHT die Zigarette während dessen. Wichtig ist es auch, Deinen unterbewussten Glauben, die Zigarette hätten Dir dabei geholfen, in bestimmte Kreise oder Cliquen zu kommen, zu hinterfragen.

 

Selbst wenn das damals so gewesen sein sollte: Heute kannst Du Dir bewusst machen, gute Gespräche und intensive Nähe entstehen durch Präsens und durch die Bereitschaft in einer Situation voll dazu sein und sich selbst und anderen tatsächlich ohne Masken zu begegnen.

 

Die Zigarette schafft paradoxerweise eher Distanz zwischen Menschen, weil sie die eigenen Emotionen dämmt und kontrolliert.

 

 

Die Zigarette raucht man nur, um sich aufgrund der sowieso schon vorhandenen Entzugserscheinungen, besser zu fühlen. Sie selber und nicht die Situation oder die andere Person, ist der Auslöser für das Bedürfnis.

 

 6. Rauchen hält mich schlank

 

Das spielt der Raucherindustrie perfekt in die Hand. Die Raucherinnen an ihrem schwachen Punkt treffen und schön bei der Stange (Kettenreaktion) halten. Nicht mit Dir, oder?

 

7. Ich lasse mir das Rauchen nicht verbieten

 

 

 

Vielleicht hat Dir auch jemand, den Du richtig blöd findest, gesagt, dass Du mit dem Rauchen aufhören sollst. Das rebellische Kind in Dir lässt sich aber nichts vorschreiben. Schon gar nicht von so einem Penner/Idioten/Depp. Mit Dir nicht, Du machst, was Du willst. Es ist ja schließlich Dein Leben und Deine Freiheit.

 

Du rebellierst an der falschen Stelle.

 

Du schadest ausschließlich Dir selbst und nicht dem, dem Du es eigentlich zeigen willst.

 

Erkläre Deinem trotzigen Raucherkind mal, was wirklich cool ist.

Kaum noch einen Berg hoch zu kommen, stechen in der Brust, gelbe Finger, mieser, modriger Atem…

 

Oder:

  • Zu sagen, was Du denkst,
  • Deine Wahrheit zu leben,
  • Dein Ding zu machen, auch wenn es nicht gesellschaftskonform ist,
  • zu fühlen, was du fühlst, ohne diese Gefühle wegrauchen zu müssen.

 

Das ist doch viel eher Rebellion, oder?

 

8. Mal eine Zigarette zu rauchen, ist nicht schlimm

 

Doch ist es.

Rauchen ist eine Kettenreaktion. Eine Sucht. Das Kennzeichen einer Sucht ist, dass Du mehr davon willst, nicht weniger. Du brauchst nach und nach eine höhere Dosis, um das Gefühl zu bekommen, was Du nicht brauchst, aber Dir wünschst. Verrückt, ich weiß…:)

 

9. Ich komme eben aus einer Raucherfamilie

 

Das verbindet Euch scheinbar. Du das gleiche Laster. Wie lange willst Du so ein Drama ohne Ende noch spielen? Das nutzt keinem. Dir am wenigsten. Du hältst dich nur vom Leben im Hier und Jetzt ab. Echte Verbundenheit geht ganz anders. Du darfst über Deine Eltern hinaus wachsen.

 

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm…aber weiter. Du lässt sie nicht im Stich.

 

Die Evolution möchte, dass Du Dich weiter entwickelst. Du darfst Dein Ding machen. Gesund sein. Glücklich und frei. Das nutzt allen die mit Dir zu tun haben.

 

10. Rauchen hilft mir, meine Emotionen zu kontrollieren

 

 

 

Warum musst Du überhaupt Deine Emotionen kontrollieren?

 

Eine Sucht hat immer dieselbe Funktion: Etwas wegzuschieben und etwas Wichtiges nicht fühlen zu müssen.

 

Wünsche, Sehnsüchte, Ängste..

 

Die eigentlichen Bedürfnisse werden oft weggeraucht. Du brauchst Deine Gefühle, um Dich im Leben zu orientieren. Dein inneres Navi muss nicht betäubt werden. Du brauchst es, um zu wissen wohin Du überhaupt fahren willst.

 

Gefühle, die Du unterdrückst bahnen sich immer ihren Weg nach draußen. Sie lenken Dich mehr als alle Deine Gedanken. Wenn Du sie fühlst, ohne ihnen eine Geschichte zu geben, dann winkt Dir die Freiheit zu. Die Freiheit mit allem, was Dir begegnet, umgehen zu können. Weil Du Dir erlaubst, jedes Gefühl fühlen zu dürfen.

 

Das ist der Schlüssel in Dein persönliches Glück.

 

Dein Ja zu Dir und allem, was ist.

 

 11. Meine Nikotinsucht ist genetisch bedingt

 

Ein klares Nein.

 

Es ist die Droge, die Dich abhängig macht. Nicht das Verlangen danach.

 

Der Reiz wird durch das Rauchen erst geschaffen. Der Hunger kann nie gestillt werden.

 

Raucher brauchen immer mehr Nikotin. Das liegt in der Natur der Droge.

 

Die Zigarette löst das Gefühl aus, was sie dann wieder beseitigen muss.

 

Du musst Dir die Zigarette anstecken, weil Du das Gefühl des Nikotin Entzugs abstellen musst.

 

That´s it.

 

12. Wenn ich aufhöre, dann nehme ich zu

 

Nein. Das ist ein gemeiner Trick der Raucherindustrie, auf den besonders Frauen reinfallen.

 

Es gab vor vielen Jahren mal einen Raucherslogan:

 

Rauchen macht schlank.

 

Der scheint immer noch in den Köpfen vieler Frauen zu sitzen.

 

Es hieß auch mal, Rauchen desinfiziert.

 

Rauchen verengt die Arterien und macht immer Hunger auf mehr. Mehr Zigaretten, mehr Essen, mehr Befriedigung für einen vom Rauchen selber ausgelösten Drang…

 

Selektive Wahrnehmung

 

Sie lässt uns nur das wahrnehmen, was zu unseren Vorstellungen und Glaubenssätzen passt. Viele Raucher sind übergewichtig. Das blendet Dein selektives Raucherhirn aus, weil es nach Argumenten sucht, damit Du weiter rauchen kannst.

 

Es lässt Dich auch das Schmachtgefühl durch Essen ersetzen, damit es Dir suggerieren kann:

 

„Siehst Du, Du brauchst mich, sonst wirst Du dick und fett und dann haben wir den Salat. Dann mag Dich keiner mehr.“

 

 

 

Das ist natürlich Blödsinn. Zu dick wird man durch zu viel Essen und Du musst nicht mehr essen, wenn Du aufhörst zu rauchen. Das Gefühl des Entzugs lässt sich auch ohne Kompensation aushalten. Definitiv. Vielleich hast Du etwas Bauchweh oder Übelkeit, mehr aber nicht. Stopf es einfach nicht zu.

 

Der Trick ist, Du spürst es und genießt es. Da stirbt wer in Dir, der nichts in Deinem Körper verloren hat. Der Nikotinteufel. Je weniger Du kompensierst, desto schneller ist Deinem Gehirn klar, dass es ohne Nikotin viel besser funktioniert.

 

Du nimmst nicht dadurch zu, dass Du nicht mehr rauchst.

 

Man nimmt zu, weil man zu viel isst.

 

​Heisshunger Attaken?

​11 Tipps, die den Insulinspiegel konstant halten und Pfunde schmelzen lassen.

 

Du glaubst, Du hältst den Entzug nicht aus?

 

Blödsinn, Du hast es schon oft ausgehalten.

 

Wenn Du schläfst, im Kino, bei Leuten, die nicht rauchen, wenn kleine Kinder um Dich sind…

 

Mein Tipp: Nimm das Jucken an. Spür den Hunger und freu Dich, dass du ihn nicht fütterst.

 

Achte auf Deinen Körper: Sag JA. Er ist der Tempel in dem Du dein Leben hier verbringst.

 

Du brauchst ihn, um Dich zu entdecken, zu erleben, zu fühlen…

 

Wie wäre es, wenn Du Dich einfach etwas mehr bewegst?

 

Dazu musst Du nicht mit hardcore Sport anfangen oder Dich total verausgaben. Nimm einfach die Treppe, anstatt des Fahrstuhls, leg Dir schöne Musik auf und tanz durch Deine Wohnung, fahr Fahrrad, geh zu Fuß.

 

Schau Dir Dein neues Leben in Ruhe an.

 

Auf was hast Du wirklich Hunger? Was nährt Dich wirklich?

 

 

 

 

Das Leben ist Veränderung, alles ist in Bewegung.

 

Klar, Du wirst auch Momente haben, wo es Dir schlecht geht. (Die hattest Du aber auch als Raucher).

 

Schau Dir das einfach an und sag: JA.

 

Zu Dir, zum Leben, zu Deinen Ängsten, Schwächen, Wünschen und Herausforderungen.

 

Du bist ein entscheidungstreffendes Wesen. Wenn Du aufhörst zu rauchen, hast Du die richtige Entscheidung getroffen.

 

Ich habe übrigens nicht zugenommen. Und ich habe wirklich viel geraucht. Morgens direkt zum Kaffee. Meine Freunde, haben zig mal gehört, dass ich aufgehört habe. Keiner hat mir mehr geglaubt. (Ich mir am wenigsten).

 

Vermisse ich die Zigaretten? Nein. Nie. Es gibt andere Dinge die mir manchmal fehlen. Aber die haben nichts mit Nikotin zu tun. 🙂

 

Du nimmst zu, durch zu viel Essen. Oder dadurch, dass Du Nikotin durch Essen ersetzt.

 

Das musst Du nicht tun. Du kannst einfach das Ziehen oder die Leere aushalten, ohne etwas stattdessen zu tun.

 

13. Die Entzugserscheinungen werden schlimm

 

Nein. Ein ganz klares NEIN. Das ist nur so ein Gefühl der Leere oder ein Ziehen im Bauch. Es juckt eben. Ähnlich wie ein Hungergefühl. Es ist aber kein Hunger auf Essen, sondern Hunger nach Zigaretten.

 

Wahrscheinlich ist nach wie vor Deine größte Sorge die, dass Du zunimmst. Musst du nicht.

 

30% der Ex-Raucherinnen nehmen sogar ab. Du solltest nur nicht mehr essen als sonst auch. Genieß einfach das Gefühl, das Nikotinmonster verhungern zu lassen. Das kann Spaß machen, Du kommst zurück in Deine Kraft.

Die Aussage, dass der Nikotinentzug drei Wochen körperlich spürbar ist, scheint zu stimmen.

Was ist ein dreiwöchiges, körperliches Verlangen gegen die Freiheit, die sofort nachdem Du Deine letzte Zigarette geraucht hast, spürbar ist?

 

Sobald Deine letzte Zigarette geraucht ist, bist Du Nichtraucherin. Du musst auf NICHTS warten. Du kannst sofort raus gehen und Dein Leben genießen.

 

Darf ich kiffen?

 

Nein. Du solltest nichts rauchen, was Nikotin enthält. Joints mit Nikotin zu rauchen ist eine scheinbare raffinierte Form der Selbstsabotage. Aber, das weißt Du wahrscheinlich schon…

 

Und nein, Du musst keine Kiffer meiden und kannst trotzdem Spaß mit ihnen haben. Warum auch nicht?

 

Werde ich als Nichtraucher immer glücklich sein?

 

 

Nein. Nicht immer – aber immer öfter.

 

Im Prinzip ändert sich an Deinem Leben nichts, außer dass Du nicht mehr rauchst und Deinen Körper nicht mehr länger mit diesem Unsinn quälst. Das ist natürlich schon ein Grund, Dich zu freuen und Dir klar zu machen:

 

Du hast Dein Leben in Bezug auf Dich weitestgehend selbst in der Hand. Und ganz sicher geht da noch viel mehr… 🙂

 

Was passiert, wenn Du es wieder nicht schaffst?

 

Hier hilft das Mantra: Na und?

 

Du stehst nicht schlechter als vorher da, oder?

 

Resignation ist keine gute Lösung.

 

Außerdem schaffst Du das! Wer, wenn nicht Du selbst, sollte Dich daran hindern?

 

Du fühlst Dich unsicher? Das macht nichts. Die Unsicherheit lässt schneller nach als Du glaubst und weicht einem angenehmen Gefühl von Selbstbestimmtheit.

 

Wann ist der richtige Zeitpunkt?

 

Jetzt ist immer der richtige Zeitpunkt. Es sei denn, Du stehst vor extremen Herausforderungen, z.B. einer Scheidung, Stress auf der Arbeit oder einer anstrengende Familienfeier am Wochenende. Dann warte lieber bis Dein gewohnter Alltag Dich wieder hat.

 

 

Obacht vor Deinen persönlichen Triggern

 

Es gibt so etwas wie ein Suchtgedächtnis, das besonders dann getriggert wird, wenn man sich an schöne, spannende oder aufregende Ereignisse aus der Vergangenheit erinnert, die mit der Zigarette verbunden waren.

 

 

Selbst Filme oder Bücher, in den Raucherfahrungen zelebriert werden, können eine Trigger Funktion haben. Du tust Dir also keinen gefallen damit, wenn Du diese neuronalen Spuren in Deinem Gehirn weiter ausfährst. In solchen Situationen könntest Du Dir bewusst machen, dass die Situation oder die Menschen selber das spannende sind, und nicht dass sie rauchen.

 

Das heißt nicht, dass Du entsprechende Bücher oder Filme nicht mehr konsumieren solltest. Es geht vielmehr darum, sich bewusst zu machen, dass durch bestimmte Auslöser die Illusion, Zigaretten besäßen etwas Besonderes, was Du unbedingt brauchst, um glücklich zu sein, getriggert wird.

 

Denk bitte daran: Zigaretten schaffen keine Nähe oder Verbundenheit. Sie trennen Dich von Dir und von anderen.

 

 

Motiviert bleiben: Dein Warum

 

Solange noch Nikotin in Deinem Körper ist, wird Dein limbisches System, der Bereich in Deinem Gehirn, wo die Angst sitzt, Dich herausfordern. Hier wird nicht mit Fakten argumentiert, sondern mit biochemischen Drogen.

 

Hier hilft Dir die Frage:

 

Wofür mache ich das? Wo will ich in fünf bis zehn Jahren sein?

 

Du wirst mehr fühlen und Du wirst lebendiger werden. Dieses Fühlen kann erst mal ungewohnt sein. Aber es bringt Dich näher zu Deinem Kern und Deiner ureigenen Lebendigkeit.

 

Das Schöne ist: Du wirst Dich mehr spüren. Was Dich wirklich bewegt, was Dir Stress macht, was Dir Freude bereitet.

 

Und der Impuls zur Zigarette wird kommen.

 

Na und?

 

Du folgst dem nicht mehr. Es geht sehr schnell vorbei.

 

Mit der richtigen inneren Haltung, kann nichts schief gehen.

 

Sobald Du Deine Entscheidung getroffen hast bist Du frei.

 

Viellicht fühlst du Dich in den ersten Tagen etwas emotionaler.

 

Emotionen machen Dich echt und authentisch.

 

Sie sind der Schlüssel zu Deiner Lebendigkeit.

 

Du hast absolut NICHTS zu verlieren. Im Gegenteil, Du wirst von Tag zu Tag selbstbewusster und gewinnst das Gefühl, selbstbestimmt und frei handeln zu können zurück.

 

Denk daran: Es gibt nicht die eine Zigarette. Sie löst das Verlangen nach mehr aus. Das Rauchen ist eine Kettenreaktion.

 

Die Zigarette beseitigt das unangenehme Gefühl nicht, sie ist die Ursache!

 

 

Du bist auch ein soziales Wesen. Verbunden. Wir brauchen andere. Deswegen geh raus, mach Erfahrungen, entdecke Dich neu und lass die Zigarette los.

 

 

Hier noch mal Dein persönlicher Gewinn:

 

  • Zugang zu Deinen Gefühlen
  • Lebensfreude
  • Lebendigkeit
  • Energie
  • Lebenszeit
  • Selbstachtung und Respekt vor Dir selbst
  • Und Du wirst frischer, schöner und gesünder aussehen!

 

Wenn das nicht mal ein geniales WARUM ist…

 

Du brauchst keine Raucher zu beneiden.

 

Geh Deinen Weg und genieß das Leben.

 

Wozu warten? Sobald Du die letzte Zigarette ausdrückst, bist Du Nichtraucher.

 

Du kannst Dich freuen, dass Du frei bist, dass Du lernen und wachsen darfst, ohne Dich mit diesem lästigen Problem rumzuschlagen.

 

Willst du JETZT aufhören? Hast Du ein schönes Datum, einen guten Grund?

 

 

Dann trau Dich und spring.

 

Rauch Deine Letzte, wenn Du soweit bist. Für Dich und Dein Umfeld.

 

Wenn Du jemals zurück an die Stange willst, denk bitte daran:

 

  • Rauchen bringt nichts.
  • Es macht müde.
  • Schwach.
  • Es ist Verrat – an Dir und Deiner Entscheidung.

 

Gib den Kampf mit dem Nikotin auf. Du kannst nur verlieren.

 

Es ist so leicht:

 

Einfach keine mehr anstecken.

 

Ich umarme Dich.

 

Bine

 

Wie gefällt Dir der Artikel – findest Du ihn hilfreich?

Das könnte Dich auch interessieren...

2 Antworten

  1. Momo sagt:

    Ich danke Ihnen vielmals sie sind ein toller Mensch. Ich sitze im Bahnhof im Wartebereich und gegenüber mir ist ein Rewe und war die ganze Zeit am überlegen bzw kämpfen ob ich da rein soll und mit eine Schachtel hole. Dann hab ich gegoogelt und bin auf dein wirklich einmaligen Text gestoßen. Hab mir bis Ende durchgelesen und hab jeztzt doppelt soviel Kraft, Mut, und Überzeugung es weiterhin durchzuziehen. Gerade mal 2 Tage nicht geraucht…. Ich danke Ihnen wirklich ❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.