Warum zu viele Geschenke Deinem Kind schaden

 

Damals gab es zu Weihnachten meist nur wenige ausgewählte Geschenke…

Je nach dem, wie viel Geld man hatte, vielleicht nur eine Tafelschokolade oder eine Apfelsine.

Heute sieht das anders aus.

Unsere Kinder werden regelrecht mit Dingen überschüttet.

Laut dem Psychologen Sean Grover, Autor von When Kids Call the Shots, entwickeln Kinder die mit Geschenken überhäuft werden häufiger soziale und emotionale Probleme.

 

Hier  einige Gründe, warum wir achtsamer mit Geschenken umgehen sollten:

 

Zu viele Geschenke provozieren schlechtes Verhalten

 

Viele Geschenke aufreißen ist toll – allerdings nur kurzfristig. Sie fördern meistens nur den unstillbaren Drang nach immer mehr…

Die Wertschätzung für Dinge geht dabei völlig verloren.

Wenn alles verfügbar ist, dann ist nichts mehr besonders.

 

Viele Geschenke fördern den Selbstwert?

 

Im Gegenteil. Jeder kennt wahrscheinlich reiche Kids, die in irgendeiner Form emotional verhungert sind.

Ohne Liebe, Aufmerksamkeit und Zuwendung entsteht kein echtes Selbstwertgefühl.

Einige Studien konnten belegen, dass Kinder die materiell schlechter gestellt sind, aber eine gute Beziehung zu ihren Eltern haben, in punkto Selbstwert den reichen Kids deutlich überlegen sind.

Ein echtes Selbstwertgefühl wird nicht durch materielle Dinge gefördert.

 

Schenken macht glücklicher als beschenkt werden

 

Kinder, die nur das Bekommen als wertvoll empfinden, entwickeln weniger Empathie.

Diejenigen, denen ein Sinn fürs Teilen, Gemeinschaft und Werte vermittelt wird, sind nachweislich zufriedener.

 

Verwöhnte Kinder werden zu kleinen Tyrannen

 

Die drei beliebtesten Verhaltensweisen, um ihre Umwelt zu schikanieren:

 

1. Trotz:

  • Dann mache ich jetzt gar nichts mehr…
  • Türen knallen
  • Aufstampfen
  • Wutanfall
  • Dinge kaputt machen

 

2. Tränendrüse:

  • arbeitet mit Schuldgefühlen
  • vergleicht sich
  • fühlt sich vergessen und benachteiligt
  • Du hast mich gar nicht mehr lieb!

 

3. Manipulieren:

  • Spielt die Eltern gegeneinander aus
  • erpresst die Geschwister
  • mogelt, wo es nur geht..

 

Alle drei Verhaltensweisen werden umso schlimmer, desto mehr wir aufgrund dünner Nerven, Harmoniebedürftigkeit (gaanz gefährlich), Stress oder diffuser Schuldgefühle nachgeben.

 

Achtsamer mit Geschenken umgehen

 

Weniger Geschenke. Und nur solche, von denen man weiß, dass dahinter ein echter Wunsch steckt.

Der Effekt ist, dass die Kinder viel intensiver mit ihren Sachen spielen, weil die Auswahl nicht so riesig ist.

Auch ein Ausflug oder gemeinsame Unternehmungen sind ein schönes Geschenk.

Das Wertschätzen von Dingen fördern.

Schenken, was wirklich nutzt.

Vermitteln, dass geben glücklich macht (vielleicht Spielzeug spenden, das nicht mehr gefällt?).

 

Was auch immer wir schenken, dass schönste Geschenk bleibt:

 

Liebe und Zeit

 

Ich wünsche Dir fröhliche Weihnachten und freue mich von Dir zu hören!

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