Warum bin ich hier?


Hat mein Dasein einen Sinn?

Bin ich erfolgreich oder schön genug?

Kann ich mithalten?

Werde ich geliebt?

Leiste ich das, was von mir erwartet wird oder was ich von mir selbst erwarte?

Wie schneide ich im Vergleich zu meinem Gegenüber ab?

Fragen, die mich wirklich ins Unglück stürzen können und so tun, als ob das Leben ein Warum braucht und nicht aus sich selbst heraus existiert.

Wie würde wohl ein Baum diese Frage beantworten?

Oder ein Radieschen?

Ich bin rot und innen weiß und ganz schön scharf.

Man mag mich oder auch nicht.

Ich bin einfach da.

Hier.

Jetzt.

Als Radieschen.

Mehr muss ich nicht sein.

Ich bin am besten, wenn ich ganz Radieschen bin und nicht versuche eine Gurke, ein Apfel oder ein Kopfsalat zu sein.

Vielleicht ist mein Glück, dass ich mir gar nicht bewusst darüber bin, dass ich bin.

Sonst würde sich vielleicht mein Verstand einschalten und mir erzählen, dass ich nicht saftig genug bin oder zu holzig.

Ich bin aus mir selbst heraus schön.

Lebendig.

Das ist absolut genug.

Das gilt umso mehr für dich.

Oder wie Eckhart Tolle sagt:

„Du bist nicht im Universum.

Du bist das Universum,

ein wesenhafter Teil davon.

Letztlich bist du keine Person,

sondern ein Bezugspunkt,

in welchem sich das Universum

seiner selbst bewusst wird.

Was für ein unfassbares Wunder!“

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