Stressforschung: 3 Tipps für Dein Herz

 

Hier mal eine kleine Übung.

 

Es geht um Dein Herz.

 

Die Übung basiert auf Forschungsergebnissen des HeartMath Instituts in Kalifornien.

 

Die Methode wurde in den Medien als „neues, perfekt vermarktetes Heilversprechen aus Amerika“ oder die übertriebene „Aufwertung des Herzens“ kritisiert.

Obwohl viele der hiesigen Schulmediziner skeptisch bleiben: Ich (und Größen wie Gregg Braden – falls Dich das mehr überzeugt 🙂 ) halten die Methode für sehr hilfreich.

Hintergrund des Ganzen sind Forschungsergebnisse der Neurowissenschaften und der Stressforschung.

Einige Forscher gehen davon aus, dass der kleine alltägliche Ärger über den weggeschnappten Parkplatz dem Körper langfristig mehr zusetzt als eine handfeste Lebenskrise. Die Londoner Universität konnte in einer zwanzigjährigen Studie beweisen, dass mentale und emotionale Reaktionen auf unbewältigten Stress ein höheres Risiko für Herz Kreislauf Erkrankungen darstellen als Rauchen und schlechte Ernährung. Eine Schlüsselrolle spielt dabei das Stresshormon Cortisol. Es stellt einen Risikofaktor für Herz Kreislauferkrankungen dar. Körpereigenes Cortisol steht in Verdacht, sämtliche Alterungsprozesse des Körpers dramatisch zu beschleunigen.

 

Amerikanische Stress Forscher gehen davon aus, dass unser Herz sich so verhält als habe es ein Gehirn und als eigenes intrinsisches Nervensystem agiert. Emotionen lösen demnach zuerst im Herzen und dann erst im Gehirn eine Reaktion aus.

 

Das heißt, unser Gehirn (als übergeordnetes Kontrollsystem des Körpers) wird völlig überschätzt. Genauso wie die unzähligen Gedanken, die wir täglich denken…

 

Unser Herz ist das erste Organ, das während der Schwangerschaft im Mutterleib entsteht und jede einzelne Zelle unseres Körpers mit Blut versorgt. Eigentlich seltsam, dass es nach wie vor als bloßes Pumporgan unterschätzt wird…

 

Alte Kulturen und spirituelle Traditionen wussten schon immer: Unser Herz hat mehr Bedeutung als die Wissenschaft bisher nachweisen konnte.

 

Die folgende (leicht adaptierte) Übung ist dafür geeignet, in einer für Dich stressigen Situation, den aufkeimenden Ärger augenblicklich zu stoppen. Was für den einen Stress bedeutet, muss nicht notwendigerweise auch den anderen stressen. Daher ist es sinnvoll, Deine persönlichen Stresstrigger herauszufinden.

 

Das kann das quengelnde Kind im Supermarkt, der Stau im Feierabendverkehr, der leere Kühlschrank oder der Anruf eines unzufriedenen Kunden sein.

 

Bevor Du mit der Übung beginnst solltest Du Dir ein schönes Ereignis oder Bild ins Gedächtnis rufen. Im NLP wird dieser Vorgang als ankern bezeichnet. Unter einem Anker versteht man einen Stimulus, der mit einem physiologischen Zustand verbunden ist und ihn auslöst.

 

Positive Anker sind zum Beispiel die Stimme eines geliebten Menschen, das Bild eines Haustieres, Musik oder ein angenehmes Gefühl.

 

Visualisiere bewusst ein positives Ereignis, Bild oder Gefühl das Du, mit etwas Übung, jederzeit abrufen kannst.

 

Die Übung läuft in drei Schritten ab.

 

  1. Sobald Du in irgendeiner Situation Stress empfindest, wie innere Unruhe, Magenrumoren oder Kopfschmerzen sag Dir innerlich laut Stopp.
  2. Konzentriere Dich auf das Zentrum Deines Herzens und atme bewusst in diese Region. Am besten Du berührst Dein Herz mit der Hand. Stell Dir vor, Du könntest durch Deinen Atem Dein Herz öffnen und es entspannen.
  3. Rufe Dir das positive Gefühl oder Bild, das Du vorab verinnerlicht hast, ins Gedächtnis.

 

Handel dann aus der Intuition Deines Herzens. (Wenn Du nicht genau weißt, was damit gemeint ist, dann tu einfach, was Dir als nächstes in den Sinn kommt).

 

Diese Technik ist sehr simpel und kann helfen, stressige Situationen in kürzester Zeit zu entspannen. Zudem schärft sie Dein Bewusstsein, für die Dinge und Situationen, in denen Du vorher möglicherweise die Kontrolle über Deine Emotionen verloren hast.

 

Tipp für zu Hause:

 

Die Intelligenz unseres Herzens spricht besonders auf Gefühle an.

 

 

Um überhaupt erst mal Kontakt mit dieser Weisheit aufzunehmen, empfiehlt Gregg Braden, Autor von Verlorene Geheimnisse des Betens:

 

Schließe Deine Augen und verbinde Dich mit einem Gefühl wie Dankbarkeit, Wertschätzung oder Mitgefühl und berühre dabei Dein Herz. Dann lass Dich davon überraschen, was passiert.

 

In diesem Sinne: Achte auf Dein Herz.

 

Viel Spaß beim Ausprobieren!

 

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