Macht die digitale Vernetzung uns einsam?

Sich isoliert und einsam zu fühlen – dieses Gefühl kennt fasst jeder von uns. Wir sind im digitalen Zeitalter vernetzter denn je und dennoch fühlen sich über 50% der Deutschen einsam.

Woran liegt das?

Wir sind soziale Wesen. Brüder und Schwestern die zusammen gehören – von einem Stamm. Vom eigenen Stamm ausgeschlossen zu sein, das hätte früher den sicheren Tod bedeutet. Heute sind wir scheinbar viel freier und unabhängiger. Wir müssten weniger einsam sein. Aber jemand per Skype oder Facetime zu begegnen, ersetzt keine echte Begegnung im gleichen Raum.

Sich in die Augen zu schauen, den anderen im Raum wahrzunehmen, zu fühlen und den Klang seiner Stimme zu hören, ist viel intimer.

Und: Je weniger Nähe man bei sich und anderen zulässt, desto isolierter und getrennter fühlt man sich. Trennung macht einsam und misstrauisch. Sie führt in einen Teufelskreis, der sich immer wieder selber befruchtet.

Wie wichtig es für uns und unsere Gesundheit ist, mit anderen zusammen zu sein, wird sehr schön in diesem kleinen Video von „Dinge erklärt – kurzgesagt“ beschrieben:

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