Krise: Warum sie uns wachsen lässt

Das Leben läuft leider nicht immer so, wie wir es uns wünschen. Unser Partner fühlt sich vielleicht nicht mehr von uns angezogen (dafür umso mehr von jemand anderem), wir realisieren, dass wir nie die Anerkennung von unserer Familie bekommen, die wir uns insgeheim erhoffen – oder begreifen, dass es mit der großen Karriere nichts mehr wird.

Eine Krise zwingt uns unseren Kurs zu ändern und weist uns auf etwas hin

Oft ist das, was uns wie der blanke Horror erscheint, das Beste, was uns passieren kann. Ein Zusammenbruch unserer bisherigen Weltanschauung kann uns völlig neue Türen öffnen und zu viel mehr Sinnhaftigkeit im Leben führen.

Manchmal kann ist es hart sein, hier zu sein, nicht das zu haben, was man sich vorstellt oder nicht zu sein, wie man gerne wäre.  Aber meist kann ohne eine Krise oder ein gewisses Maß an Schmerz nichts Neues entstehen.

Verlust und Bereicherung gehen oft Hand in Hand

Das Leben konfrontiert uns mit Freude und Schmerz, ob wir ihm die Erlaubnis dafür erteilen oder nicht. Wenn wir uns dem hingeben und mit dem Strom fließen, wird vieles leichter. Wir akzeptieren den Schmerz, die Wut oder Traurigkeit und was wir an Gefühlen sonst noch haben. Wir lassen uns bis auf den Grund dieser Erfahrungen sinken und steigen wieder aus ihnen auf. Und dann sind wir nicht mehr so, wie wir vorher waren. Wie eine Schlange, die sich häutet und nicht mehr in ihre alte Haut passt, weil sie ihr entwachsen ist.

Es ist nie zu spät für einen Neuanfang. Eine Krise rüttelt uns wach. Wir haben die Chance unseren Kurs zu ändern, uns weiter zu entwickeln und können ein kleines bisschen mehr in Richtung des Lebens wachsen, das wirklich (zu uns) passt.

Alles Liebe,

Bine

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