Kinder lernen, was wir leben

 

Die Dinge, die wir unseren Kindern vorleben, beeinflussen ihr Leben mehr als unsere Worte.

 

Oder wie es der amerikanische Philosoph Waldo Emerson ausdrückt:

 

„Wer du bist, ertönt so unüberhörbar aus dir, dass ich nicht hören kann, was du sagst.“

 

 

Hierzu ein paar Worte der amerikanischen Autorin Dorothy Nolte, die dieses Gedicht im Jahre 1954 für eine wöchentliche Familienkolumne schrieb.

 

Kinder lernen, was sie leben

 

Wenn Kinder mit Kritik leben,
lernen sie zu verurteilen.

 

Wenn Kinder mit Feindseligkeit leben,
lernen sie zu kämpfen.

 

Wenn Kinder mit Angst leben,
lernen sie, ängstlich zu sein.

 

Wenn Kinder mit Mitleid leben,
lernen sie, mit sich selbst Mitleid zu haben.

 

Wenn Kinder mit Spott leben,
lernen sie, Scheu zu sein.

 

Wenn Kinder mit Eifersucht leben,
lernen sie, was Neid ist.

 

Wenn Kinder mit Scham leben,
lernen sie, sich schuldig zu fühlen.

 

Wenn Kinder mit Toleranz leben,
lernen sie, geduldig zu sein.

 

Wenn Kinder mit Ermutigung leben,
lernen sie, zuversichtlich zu sein.

 

Wenn Kinder mit Lob leben,
lernen sie anzuerkennen.

 

Wenn Kinder mit Beständigkeit leben,
lernen sie, sich selbst zu mögen.

 

Wenn Kinder mit Bejahung leben,
lernen sie, Liebe in der Welt zu finden.

 

Wenn Kinder mit Anerkennung leben,
lernen sie, ein Ziel zu haben.

 

Wenn Kinder mit Teilen leben,
lernen sie, großzügig zu sein.

 

Wenn Kinder mit Ehrlichkeit und Fairness leben,
lernen sie, was Wahrheit und Gerechtigkeit sind.

 

Wenn Kinder mit Sicherheit leben,
lernen sie, an sich zu glauben und an die, die um sie sind.

 

Wenn Kinder mit Freundlichkeit leben,
lernen sie, dass die Welt ein schöner Ort zum Leben ist.

 

Wenn Kinder mit Gelassenheit leben,
lernen sie, innerlich gelassen zu sein.

 

Womit leben deine Kinder?

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