Intuition: Warum sie eine gute Ratgeberin ist

Haben Gefühle und Intuition den selbern Ursprung?

Früher dachte ich das wäre so.

Wenn mein Verstand nicht weiterkam und ich eine Entscheidung nicht auf rationaler Ebene treffen konnte, dann zählte mein Gefühl. Oft hörte ich, dass Leute wichtige Entscheidungen aus dem Bauch heraus treffen. Ihr Gefühl sagt ihnen, ob sie handeln sollen oder nicht. Sie wissen im entscheidenden Moment, was zu tun ist.

Ist es immer richtig auf unsere Gefühle zu hören?

Meine Erfahrung hat gezeigt: Gefühle sind manchmal schlechte Ratgeber. Sie helfen häufig nicht, die richtige Entscheidung zu treffen. Im Gegenteil, sie halten mich häufig sogar davon ab, etwas zu tun, das eigentlich besser für mich wäre.

Woran liegt das?

Gefühle haben häufig einen Auslöser, der nichts mit der Gegenwart zu tun hat. Aus der Hirnforschung ist bekannt, dass Gefühle nicht einfach so über einen kommen. Ihnen gehen meistens Gedanken, Überzeugungen und Erinnerungen voraus, die biochemische Veränderungen in meinem Körper auslösen. Diese Prozesse bleiben nicht unbemerkt. Ich kann sie fühlen. Wenn ich beispielsweise an mein letztes Vorstellungsgespräch, meine letzte Redesituation oder an Weihnachten denke und damit nichts Gutes verbinde, fühle ich mich plötzlich schlecht. Meistens weiß ich nicht mal genau warum. So etwas passiert ständig und meist unbewusst.

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Die Gesellschaft anderer Menschen, Beziehungen, Situationen, in denen man von anderen abhängig ist, Konkurrenz mit andern – all das kann negative Assoziationen in mir wecken, die mir ein schlechtes Gefühl bereiten. Ich handele dann aus Gefühlen und Automatismen heraus, die nichts mit der gegenwärtigen Situation zu tun haben. In solchen Situationen habe ich keinen Zugang zu meiner Intuition.

Intuition kann sich nur in der Gegenwart zeigen

Sie ist zwar auch spürbar aber nur sehr subtil und sanft. Sie ist eher wie eine Ahnung, ein kleiner Impuls oder eine vage Idee. Eine Idee, der ich erst noch die richtige Bedeutung geben muss. Sie hat etwas Flüchtiges, Magisches, das sich nur im jeweiligen Augenblick zeigt. Um sie zu spüren muss ich präsent und wachsam sein. Frei von störenden Gedanken und Gefühlen, die mich an die Vergangenheit binden oder in die Zukunft führen und daran hindern die Situation ungefiltert wahrzunehmen.

Die Intuition lässt mich auf einer ganz ursprünglichen Ebene mit allem was ist verbunden fühlen, wirksam und beteiligt am großen Ganzen. Sie offenbart mir, dass alles miteinander verknüpft ist. Ich kann für einen kurzen Augenblick erfahren, dass die Wirklichkeit sich bewegt und alles zusammenspielt und ineinander greift.

Intuition ist nicht fassbar wie ein Gegenstand oder ein Ding und schwer mit Worten zu erklären. Wenn ich über sie rede, verpufft ihre Magie. Sie lässt einen spüren, dass man Teil von etwas Größerem ist und schöpferisch wirkt.

Ich wünsche Dir viele intuitive Momente!

Alles Liebe,

Bine

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