Epigenetik: Wie Worte Dein Gehirn verändern

 

Bis vor kurzem dachte man noch, dass unser Schicksal in den Genen liegt. Ob wir Krebs oder Diabetes bekommen schien vorprogrammiert.

 

Heute bestätigen Forschungsergebnisse der Physik und der Epigenetik, dass unsere Gene weniger Einfluss auf unsere Gesundheit und unser Leben haben, als wir bisher dachten.

 

Bruce Lipton, Zellbiologie und Pionier auf dem Gebiet der Epigenetik sagt:

 

„Unsere Gene sind keine sich selbst steuernden Zellbestandteile, sondern sie werden durch Signale, die durch die Zellwand zu ihnen transportiert werden, an oder abgeschaltet. Diese Signale können biologisch wirksame Moleküle sein, es können aber genauso gut energetische Signale sein, wie z.B. die Frequenz einer bestimmten Schwingung.“

 

Worte haben Macht

 

Wörter und Sätze sind Reize, die über den Gehörgang unser Nervensystem innerhalb von Sekunden erreichen.

 

Das Psychologenpaar Besser-Siegmund weist darauf hin: Unser Gehirn speichert Worte nicht nur hinsichtlich ihrer Schreibweise oder ihrer semantischen Bedeutung. Es registriert mit Hilfe des limbischen Systems auch sämtliche emotionalen Erfahrungen, die wir in Verbindung mit diesen Wörtern erlebt haben.

 

Sprache ist Schwingung

 

Unsere Worte transportieren energetische Signale. Ein Satz wie Ich schaffe das nicht hat eine andere Schwingung als der Satz Ich gebe mein Bestes.

Egal ob ich nachdenke, spreche, etwas erwarte oder jemand eine Vorstellung in mir weckt: Ich erzeuge biochemische Veränderungen in meinem Körper, die über das Blut oder die Nervenbahnen meine Organe erreichen.

 

Positive Worte stärken uns

 

 

 

Positiv besetzte Wörter wie „Frieden“ oder „Dankbarkeit“ stärken Areale im Frontallappen unseres Gehirns und können unser logisches Denken verbessern.

 

Das gilt nicht nur für Worte, die wir zu anderen sagen. Selbstgespräche, mit denen wir das Geschehen bewerten und kommentieren, wirken demotivierend oder stärkend  – je nach dem wie sie vom Inhalt und Tonfall her formuliert sind.

 

Der Ton Deiner inneren Stimme hat die gleiche Wirkung auf Dich, als würde jemand von außen zu Dir sprechen.

Hektische, leiernde, bedrückte, aggressive oder panisch-schnelle Stimmen ziehen uns runter.

Egal wie aufbauend der Satzinhalt gemeint sein mag.

 

Negative Worte lösen Stress aus und schränken das Denken ein

 

Laut Hirnforschung werden alle Reize, die von außen kommen, zuerst im limbischen System unseres Gehirns registriert. Erst dann werden sie an unser Großhirn weiter geleitet. Im limbischen System sitzt die Amygdala, der Bereich, in dem unser Gehirn Angst verarbeitet.

 

Wenn ein Reiz als gefährlich eingestuft wird, regiert unser Gehirn reflexartig. Der Körper schüttet Adrenalin aus und bereitet sich auf motorische Höchstleistungen vor. Gleichzeitig wird die optimale Vernetzung beider Gehirnhälften unterbrochen. Unsere Vorfahren sollten flüchten oder kämpfen und nicht erst lange überlegen, was zu tun ist…

 

Wörter haben die Macht, Gene zu beeinflussen, die körperlichen und emotionalen Stress auslösen.

 

Positives Denken lässt sich trainieren

 

Das Gute ist: Unser Gehirn ist plastisch und bis ins hohe Alter lernfähig. Durch intensive Wiederholung und Beschäftigung mit positiven Worten, Bildern und Gefühlen können auch bei Menschen, die zu Melancholie neigen, neue neuronale Vernetzungen entstehen, die eine optimistische Haltung dem Leben gegenüber begünstigen.

 

Neu programmieren

 

Besonders in den ersten Lebensjahren haben wir keinen Einfluss auf die Programmierung unseres Unterbewusstseins. Botschaften, die wir als Kinder hören, werden ungefiltert im Unterbewusstsein gespeichert.

Daher sind wir meist mehr auf Ich bin nicht gut genug als auf Das bekomme ich hin! eingestellt.

 

Das heißt, es macht Sinn, uns selber zu motivieren und achtsam mit unseren Worten (uns selbst und anderen gegenüber) umzugehen.

 

Denn: Heute haben wir das Glück, selber zu entscheiden welche neuronalen Strukturen wir stärken und wie wir uns programmieren wollen…

 

Wie ist das bei Dir? Achtest Du im Alltag auf Deine Worte?

 

Ich freue mich von Dir zu hören!

 

 

Das könnte Dich auch interessieren...

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.