Die Wahrheit hat viele Gesichter: Welchem folgst Du?

Das mit der Wahrheit ist so eine Sache.

Es gibt keine objektive Wahrheit. Die Wahrheit ist immer gefiltert durch unsere Interpretationen. Und zwar Interpretationen des kleinen Ausschnitts der Wirklichkeit, den wir überhaupt wahrnehmen können.

Das heißt, meine Wahrnehmung ist nie objektiv. Ich meine vielleicht zu wissen, wie ein anderer sich fühlt oder was er denkt – wirklich wissen kann ich es aber nicht.

Wir wissen nicht, was andere denken oder fühlen. Wir interpretieren ihr Verhalten und sind dann aufgrund unserer eigenen Gedanken betroffen, beleidigt, gerührt – was auch immer.

So lange ich mich als getrennt erfahre und glaube, dass es Dinge gibt, die außerhalb von mir stattfinden, bin ich Opfer. Spielball einer Welt, die scheinbar nicht zu mir gehört.

In Resonanz mit uns selbst

Das Leben, die Realität gibt uns immer exakt die Antworten, die unserem inneren Erleben entsprechen. Die Umstände, Situationen, Begebenheiten und Begegnungen haben immer direkt mit uns zu tun.

Wir sind Sender und Empfänger. Wir sind schon allein deshalb eine Sendung, weil wir „sind“. Nicht weil wir etwas Bestimmtes senden wollen oder müssen.

Und was vielen Menschen nicht bewusst ist: Ich empfange nur auf den Frequenzen auf denen ich unterwegs bin. Wenn ich genau hinschaue und den Antworten des Lebens lausche, dann kann ich entdecken, dass alles was mir widerfährt tatsächlich mit mir und meiner individuellen Wahrnehmung der Wirklichkeit zu tun hat.

Meine Schatten und ich sind nicht getrennt voneinander.

Innen und Außen sind identisch. Nur anders verpackt und nicht gleich als „eins“ ersichtlich.

Wenn ich morgens aufwache und die Augen öffne, dann beginnt meine individuelle Wahrnehmung. Sie entsteht scheinbar da draußen, aber genau genommen entsteht alles in meinem Gehirn. Es wird errechnet. Ich sehe durch meine eigene Brille, die einem von meinen Annahmen, Mustern, Dispositionen und Glaubenssätzen gefärbten Filter entspricht.

Ich kann nur das sehen, was durch meine Filter passt. Andere Informationen nehme ich einfach nicht wahr.

Mein Hund nimmt die Welt vollkommen anders wahr als ich, weil völlig andere Informationen wichtig für ihn sind.

Das Meer an Möglichkeiten

Das Unterbewusstsein verfügt über unzählige Möglichkeiten – die ich natürlich nie überblicken kann.

Ich bin, ob Hund oder Mensch, einfach naturgemäß an meine Struktur gebunden und in meiner Wahrnehmung begrenzt.

Ich bin genauso wie ein Vogel, eine Katze oder ein Schmetterling an (m)eine Form gebunden. Meine Wahrnehmungsmöglichkeit ist begrenzt und ich kann nur das mitbekommen, was durch mich möglich ist.

Bekomme ich mit, was ich mitbekommen kann?

Wenn mir bewusst wird, dass das, was mir widerfährt, eine Antwort auf mein Innenleben ist, dann habe ich keinen Grund mehr mich am Außen zu orientieren.

Warum auch? Das wäre, als wollte ich meinem Spiegelbild die Haare föhnen..

Ich kann mich direkt dem, was ich innerlich erlebe zuwenden. Und wenn das schmerzhaft ist, dann ist das schmerzhaft. Ich schaue nicht mehr weg und bekomme mit, wie ich mich tatsächlich fühle. Aufgrund dieses Fühlens entsteht Veränderung allein aus sich selbst heraus. Und diese Veränderung tritt nach und nach äußerlich in Erscheinung. Nicht als Vorstellung, sondern als erlebte neue Wirklichkeit.

Lesetipp: 3 Geheimnisse für gelungene Veränderung

Die Wahrheit hat viele Gesichter

Ich kann erkennen, dass ich es bin, die den Dingen ihre Bedeutung gibt und die die Dinge verändern kann.

Oder wie heißt es so schön: Nichts verändert sich, bis wir uns selbst verändern und plötzlich verändert sich alles.

Welche Informationen dringen zu dir durch? Welche Filter begrenzen dich?

Alles Liebe,

Bine

Lestipp: Egal welches Ziel: Gefühle sind der Weg

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