Die 7 häufigsten Ausreden, die Deine Wünsche sabotieren

 

Was hindert Dich wirklich daran Deine Wünsche zu verfolgen? Kein Geld, keine Zeit, zu alt, ohne Energie?

 

Du wolltest schon immer mal nach London oder Paris, aber irgendwie passt es nie. Seit Jahren träumst Du davon Dich selbständig zu machen, aber jetzt bist Du zu alt. Du weißt, wenn Du die Tüte Nachos am Abend weglässt, dann könnte es mit dem Abnehmen klappen. Seit Jahren liegt ein Manuskript in Deinem Schreibtisch, aber ein Buch zu veröffentlichen ist so aufwendig…

 

Wir alle haben Wünsche und Träume, die darauf warten, verwirklicht zu werden.

 

Warum tun wir es nicht?

 

Ganz einfach. Es hat Vorteile es nicht zu tun.

 

Ausgetretene Pfade zu verlassen ist beängstigend. Ungewiss. Du müsstest Dich festlegen. Eindeutig werden. Farbe bekennen und Dich an dem, was du sagst, messen lassen.

 

Niemand möchte sich unsicher und dumm fühlen, deswegen versuchen wir alles um dieses Risiko zu vermeiden. Aber der Drang nach Veränderung bleibt oft über Jahre bestehen.

 

Klar, wenn Du auf den sicheren, alten Pfaden bleibst ändert sich nichts.

 

Die Folgen: Du beraubst Dich der Möglichkeit,

 

  • Dich neu zu entdecken,
  • erfolgreich zu sein,
  • jemanden zu daten
  • oder endlich das Leben zuführen, von dem Du eigentlich träumst.

 

Ausreden sind ein bequemer Notausgang, sagt Wayne Dyer in seinem Buch „Keine Ausreden!“

 

Ausreden sind nichts weiter als selbstbegrenzende Gedanken. Alte Muster. Meist von anderen Menschen (die es nicht besser wussten) übernommen.

 

Das Gute ist: Jedes dieser begrenzenden Denkmuster kann durch ein besseres, handlungsförderndes ersetzt werden.

 

 

Also, gleich gibt es keine Ausreden mehr :).

 

 

Hier 7 der häufigsten Ausreden und wie Du sie überwindest.

 

Ich habe keine Zeit

 

Jeder Mensch hat 24 Stunden am Tag zur Verfügung. Die Frage ist nur, was er mit dieser Zeit anstellt.

Es ist wichtig, sich hier der eigenen Verantwortung bewusst zu werden.

Job, Freunde, Kinder, Geburtstage, kleine und große Gefälligkeiten – all diese Dinge haben ihren Ursprung in Entscheidungen, die Du irgendwann getroffen hast.

Dass heißt, Du kannst Deine Prioritäten auch wieder so ändern, dass Du Zeit für die Dinge hast, die Dir jetzt wichtig sind.

Der Gedanke Ich habe keine Zeit kann umgewandelt werden zu: Ich nehme mir Zeit für das, was mir wirklich wichtig ist.

 

Ich bin zu alt

 

Vielleicht denkst Du, dass es zu spät ist, Deinen Job zu wechseln oder ein Buch zu schreiben. Das ist Unsinn. Wenn wir jung sind, benutzen wir die Ausrede nicht genug Erfahrung zu haben. Und heute schlägt die Ich-bin-zu-alt-Falle zu.

 

Eine ähnliche Ausrede: Das dauert zu lange.

 

Ich habe nach einem abgeschlossenen Hochschulstudium und einem Job in einer PR Agentur nochmal eine 3 jährige Ausbildung gemacht. Damals haben mich alle gewarnt: Das dauert zu lange, du wirst die Älteste sein etc… Nach dem Abschluss war ich 3 Jahre älter. Ohne ihn wäre ich genauso alt gewesen. Ob Du etwas tust oder nicht – älter wirst Du auf jeden Fall. Die Zeit vergeht so oder so.

 

Willst Du Dich weiterentwickeln oder darüber nachdenken was wäre wenn?

 

Vielleicht hilft Dir auch der Gedanke, dass Du tief im Inneren ein zeitloses Wesen bist, das im Jetzt lebt. Immer.

 

Ich habe keine Zeit, kann umgewandelt werden zu Ich bin nie zu alt, um zu tun, was mich glücklich macht.

 

 

 

Mir fehlt die Energie

 

Das war immer meine Lieblingsausrede…

 

Der Gedanke, nicht genug Energie zu haben, kann schnell zur sich selbst erfüllenden Prophezeiung werden. Ein erster Schritt: Konzentriere Deine Aufmerksamkeit auf das, was Du willst, statt auf das, was Du glaubst nicht zu können. Jeder noch so kleine Schritt in die richtige Richtung, wird Dir mehr und mehr Energie geben.

 

Der Gedanke Mir fehlt die Energie kann ersetzt werden durch Ich folge dem, was mir Spaß macht und das gibt mir Energie.

 

 

Das ist zu teuer

 

Oft gibt es Mittel und Wege, von denen man nicht mal zu Träumen gewagt hätte. Es öffnen sich Türen, durch die Du einfach nur vertrauensvoll gehen musst. Klar, es gibt Menschen, die mehr finanzielle Mittel als andere haben. Aber in erster Linie ist Reichtum eine innere Haltung. Wenn wir unseren Blickwinkel verändern, dann können wir entdecken wie viel Fülle uns umgibt. Je mehr wir aus unserem gewohnten Mangeldenken raus kommen, desto mehr zeigt sich diese Fülle auch im täglichen Leben. Wenn wir unserem inneren Ruf folgen, stellt sich automatisch ein Gefühl für Reichtum ein.

Das ist zu teuer kann umgewandelt werden zu Ich bin mit einer Quelle grenzenloser Möglichkeiten verbunden.

Oder wie Julia Cameron sagt: „What we really want to do is what we are really meant to do. When we do what we are meant to do, money comes to us, doors open for us, we feel useful, and the work we do feels like play to us.“

 

Ich will nicht egoistisch sein

 

Wer will das schon. Hast Du das Gefühl andere Menschen unglücklich zu machen, wenn Du Deinem Herzen folgst? Dann frag Dich: Ist das wahr? Werden die anderen wirklich traurig sein, wenn ich tue, was sich für mich richtig und gut anfühlt?

 

Selbstliebe ist die Basis für Nächstenliebe

 

Egoismus ist gut.

Das widerspricht natürlich allem, was wir bisher gelernt haben.

Die meisten Menschen, die andere selbstlos an erste Stelle setzen, sind irgendwann sehr enttäuscht und verbittert. Wer sich immer um das Wohl der anderen bemüht, der erwartet meist, dass die anderen sich genauso um ihn kümmern. Und wird

 

  • bedürftig,
  • fordernd,
  • enttäuscht,
  • zweifelt an den Menschen,
  • klagt an…

 

Du kannst nicht geben, was du nicht hast

 

Wie willst Du jemals für andere da sein können, wenn es Dir selber nicht gut geht?

 

Du kannst andern nur geben, was Du selber hast.

 

Ich will nicht egoistisch sein wird umgewandelt in Wenn es mir gut geht, dann habe ich viel mehr Kraft, um mich um andere zu kümmern.

 

Macht Sinn, oder?

 

So bin ich eben

 

Ich versuche schon seit Jahren Muskeln aufzubauen – bei mir geht das nicht. Ich hatte eine schlimme Jugend, deswegen raste ich immer so aus. So bin ich eben – eine der faulsten Ausreden, wenn man immer wieder seine Kindheit oder seine Gene dafür verantwortlich macht, um zu erklären, warum man sein Leben nicht so leben kann, wie man will.

 

Hier heißt es, endlich loslassen und Frieden mit der Vergangenheit schließen. Damals ist vorbei – Du lebst jetzt.

 

Wenn Du oft genug die Würfel würfst ist irgendwann ein Sechser dabei und wenn nicht, dann hast Du es wenigstens versucht.

 

 

Ich kann das nicht

 

Der Satz Ich kann das nicht ist ein großer Verhinderer, was die eigene persönliche Entwicklung angeht.

Ein Killerargument.

Ich muss dann nicht mal weiter darüber nach, wie ich es doch angehen könnte.

Punkt. Aus. Schluss. Traum gestorben.

Ich kann aber auch genauer hinschauen und mich fragen:

Was würde ich tun, wenn ich nicht denken würde: Ich kann das nicht?

Ich würde es einfach ausprobieren und schauen wie es läuft. Es gibt bestimmt jede Menge Menschen, die etwas besser können als ich. Aber es deswegen gar nicht erst versuchen?

 

Lesetipp: Ins Tun kommen: 16 Blockaden, die Du überwinden solltest

 

In 20 Jahren wirst Du Dich mehr ärgern über die Dinge, die Du nicht getan hast, als über die, die Du getan hast. Also wirf die Leinen und segle fort aus Deinem sicheren Hafen. Fange den Wind in Deinen Segeln. Forsche. Träume. Entdecke. – Mark Twain

 

Ich kann das nicht wird umgewandelt zu Ich probiere es einfach aus.

 

Wie ist das bei Dir? Welche Ausreden benutzt Du immer wieder?

 

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1 Antwort

  1. September 30, 2018

    […] sind das nur Ausreden. Bücher oder Pflanzen sind Dir einfach nicht wichtig genug, um ihnen Zeit zu […]

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