Chaos zu Hause? 10 Tipps zum Ausmisten

Wenn sich das Leben zu schnell dreht, dann müssen wir an irgendeiner Stelle auf die Bremse treten. Und alles Vereinfachen.

Ein guter Anfang: Ausmisten.

Auf dem Minimalismus-Blog Be More with Less werden 10 Tipps als Starthilfe zum Ausmisten gegeben.

1. Klamotten, die Du nicht mehr trägst.

Die Jeans die zwei Nummern zu groß ist, die Du aber für schwere Zeiten aufhebst. Oder andersherum. Die alte Jacke, bei der alle Knöpfe fehlen, die Du sowieso nicht annähst, weil Du nicht nähen kannst, das T-Shirt mit den Mottenlöchern, das alte Blümchenkleid, das schon lange keinen Sommer mehr gesehen hat.

2. Nicht identifizierbares Zeug in Deinen Schränken und Gerümpel Ecken.

Alte Kugelschreiber, die nicht mehr funktionieren, Schmierzettel, die Du irgendwann noch mal anschauen wolltest. Ist das noch wichtig? Nein? Dann heißt es, Abschied nehmen. Lieber ein guter Kuli als hundert schlechte. Funktioniert auch mit Kram aus Deiner Handtasche, abgelaufener Sonnencreme und Hüten, die Du doch nicht aufziehst. Verschenken oder Verkaufen. Wenn Du nicht genau weißt, wofür Du es noch gebrauchen kannst – weg damit.

3. Lotionen und Zaubermittelchen.

Duschgels, Parfümpröbchen, Puder, Lippenstifte, Cremetiegel, eingetrockneter Nagellack. Miste alles aus, bis auf die Sachen, die Du täglich benutzt. Medikamente und Arzneien, die längst abgelaufen sind, Schnickschnack, Haarspangen, alles was im Badezimmer vor sich hindümpelt darf gehen.

 4. Einsame Einzelstücke.

Tupperware ohne Deckel, Kassetten ohne Kassettenrecorder, herrenlose Socken oder Handschuhe, alte Schals, angeknabbertes Hundespielzeug.

5. Kram von Deinen Kindern.

Halbvollständige Puzzles, schmuddelige Stofftiere, Babyrasseln, Bilderbücher, abgeschrammte kleine Autos. Funkgeräte, die nicht mehr funken, auch wenn man eine Batterie einlegt (es sei denn, es sind Kinder im Haus, die gerne Polizei spielen).

6. Abgelaufenes Essen.

Schimmelige Sachen aus dem Kühlschrank, abgelaufener Brotaufstrich, Harzer der mehr als reif ist, ranzige Saucen.

7. Unnötiges Geschirr.

Klar ist es schön, genug Geschirr im Schrank zu haben, wenn Deine 100 Freunde ständig vorbei kommen. Aber kommen sie wirklich und sind es so viele?

8. Kram anderer Leute.

Mützen, Handschuhe, Sandförmchen – andere Menschen lassen ja gerne mal etwas bei uns in der Wohnung liegen. Eine gute Gelegenheit, mal wieder durch zu klingeln und zu Fragen: Ist das wichtig oder kann es weg?

9. Dinge, die Dich runter bringen.

CD´s vom Ex, als Du ihm noch wichtig warst und er noch nicht mit Deiner Freundin rumgemacht hat, alte Briefe, Fotos oder Erinnerungsstücke, aus Zeiten, die Du längst vergessen wolltest. Einfach alles, was Dich unnötig an schlechte Momente im Leben erinnert und einen alten Schmerz entfacht.

10. Dein schlechtes Gewissen.

Dass Du schon wieder Deine guten Absichten Sport zu machen über Bord geschmissen hast, dass Du niemals ordentlich wirst und im Müll versinkst, dass Deine Freunde alle schon Weihnachtsgeschenke haben und Du wieder nur unnötigen Schrott für Dich selber gekauft hast. Ein schlechtes Gewissen hat noch niemandem geholfen. Es blockiert und zieht Dich runter. Lass es los.

Die Welt redet uns ständig ein, dass unser Leben lebenswerter wird, wenn wir mehr haben. Mehr Klamotten, mehr Makeup, mehr Spielzeug, mehr Schmuck, mehr Sex, mehr Entertainment.

Das ist ja an und für sich nicht verkehrt. Besonders nicht für die Wirtschaft…

Vieles von dem was wir besitzen ist einfach nur Ballast. Materieller Überfluss, der uns gar nicht wirklich glücklich macht.

Ausmisten tut nicht nur der Wohnung, sondern auch der Seele gut.

 

Hier ein paar kleine Tipps, um am Ball zu bleiben.

 

  • Faustregel: Lieber oft und kurz aufräumen als selten und aufwändig. Denn was uns vom Aufräumen abhält, ist das Erstarren vor dem großen Chaos.
  • Oder einmal in der Hand, gleich wieder an den richtigen Platz (funktioniert bei mir nur äußerst selten).
  • Keiner verlässt den Raum, ohne irgendetwas mit zu nehmen (Tasse wieder mit in die Küche usw.)
  • Chaos-Hot-Spots vermeiden: Kleiderschrank, Bücherregal, Dokumentenablage (oh..bei dem Gedanken daran wird mir sofort übel – Papierkram und Schnellheftern lösen bei mir so ein allergisches Gefühl aus.)

 

Jeden Tag ein Zimmer vornehmen oder einen Schrank. Das reicht für den Anfang.

Oft haben wir so viel Zeug, dass wir schon gar nicht mehr wissen, was uns wichtig ist.

Weg mit dem Clutter (Unordnung, Kram).

To clutter wird auch als „sich verwirren“ übersetzt. Entwirren und nicht mehr so eingesponnen sein, ist befreiend.

Decluttering (ausmisten) ist gewöhnlich der erste Schritt in ein einfacheres Leben und schafft Platz für Wesentliches.

Und was das ist? Das entscheidest Du.

Wie steht´s bei Dir mit der Ordnung?

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