7 Rezepte gegen Mutlosigkeit und Zweifel

 

Kennst Du das?

 

Du fühlst dich schwach. Erschöpft. Mutlos.

 

Zweifel machen sich breit.

 

Es ist ein bisschen, als hättest Du die falsche Tür in Deinem Kopf aufgemacht.

 

Eine Falltür.

 

Vielleicht hat Dich jemand enttäuscht.

 

Oder Dein Job läuft nicht.

 

Was auch immer es ist…

 

Du bist auf jeden Fall in der falschen Ecke gelandet.

 

Zweifel sind wie Gift. Sie lähmen uns.

 

Vielleicht wolltest Du Dich verändern. Endlich mit Deinen Ideen vorankommen. Dich selbstständig machen. Selbstbewusster werden, abnehmen oder eine liebevollere Beziehung führen…

 

Aber es klappt nicht.

 

Der Kopf will (so schnell wie möglich), aber Körper und Gefühle spielen nicht mit.

 

Du resignierst.

 

Wie kommst Du da raus?

 

Hier ein paar Vorschläge.

 

1. Komm in Bewegung

 

Du musst raus aus der Erstarrung.

Wenn wir gedankliche festhängen, dann auch meist körperlich. Unsere Atmung ist oberflächlich, wir halten die Luft an, wir sind verspannt, steif und unbeweglich.

Wir halten fest. An einem Zustand, der uns nicht gut tut.

Was kann jetzt helfen?

Ganz simpel: Bewegung.

Dem Zweifel Beine machen.

Im wahrsten Sinne des Wortes.

Wir müssen den Bereich unseres Gehirns, in dem wir festhängen, verlassen und uns neu vernetzen.

 

Und das funktioniert tatsächlich am besten durch Bewegung.

 

  • Geh mit Deinem Hund im Wald spazieren (funktioniert auch ohne Hund)
  • Setz Dir Kopfhörer auf und tanz durch Deine Wohnung
  • Fahr Fahrrad
  • Geh joggen

 

2. Zapfe Deine Kraftquellen an

 

Was hat Dir in schwierigen Situationen bisher immer gut getan?

 

  • Mit dem Hund spazieren gehen (mein Favourit)
  • Ein gutes Buch lesen
  • Einen schönen Film schauen
  • Einen alten Liebesbrief lesen
  • Ein leckeres Stück Kuchen essen (oder Schokolade)
  • Ein warmes Bad nehmen
  • Mit dem Lieblingsmenschen sprechen…

 

 

3. Glaub Dir nicht alles, was Du denkst

 

Kein Glaubenssatz kommt aus dem Nichts.

Lähmende Gefühle haben meistens einen Ursprung.

Auslöser sind meist Gedanken, die wir glauben.

Die wir für wahr halten. Obwohl sie es gar nicht sind.

Bei den ungefähr 80 000 Gedanken, die wir pro Tag denken, ist jede Menge unnützer Kram dabei.

Nichtsdestotrotz: Viele dieser automatisierten Gedanken bestimmen unser Gefühlsleben.

Deine Gefühle sagen also oft mehr über Deine Gedanken, als über die Wirklichkeit aus.

Vielleicht hast Du nie gelernt auf Deine Fähigkeiten zu vertrauen oder Dir wurde vermittelt, dass Du es sowieso zu nichts bringst. Vielleicht hat Dich nie jemand ermutigt Dich auszuprobieren oder Dir erklärt, dass es völlig in Ordnung ist, Fehler zu machen.

Wenn Dich irgendwer irgendwann abgelehnt hat, glaubst Du möglicherweise heute noch, dass Du unattraktiv bist.

Nicht gut genug.

Ein hoffnungsloser Fall.

In so einer Situation kannst Du Dir die erste Frage der Work von Byron Katie stellen:

 

Ist das wahr?

 

Viele unserer Selbstzweifel haben wenig mit der Realität zu tun.

Es sind Meinungen, Vermutungen oder Ansichten, die sich nur schwer überprüfen lassen.

Wir verallgemeinern bestimmte Erlebnisse oder Äußerungen zu einer generellen Wahrheit.

Wenn wir Gedanken wie Ich schaffe das nie oder Keiner mag mich hinterfragen, dann stellen wir meist fest, dass sie nichts mit der Wirklichkeit zu tun haben.

 

4. Zuschauer im Prozess werden

 

Unsere Gefühle haben immer eine Aufgabe.

Im therapeutischen Bereich spricht man in diesem Zusammenhang oft von sekundärem Krankheitsgewinn. Solche seelischen Prozesse laufen meist versteckt und außerhalb unserer Wahrnehmung ab.

Der Gedanke Ich schaffe das nicht soll uns unbewusst vielleicht vor Kritik und Enttäuschung bewahren.

Ohne ihn müssten wir uns mehr zeigen, mehr riskieren, mehr leisten – einfach machen und ins Tun kommen.

Wenn uns unsere inneren Prozesse bewusst werden, können wir uns mit ihnen auseinandersetzen und eine bessere Lösung finden, als zu resignieren.

 

Wir können uns fragen:

 

  • Wozu dient mir mein Verhalten?
  • Was steht hinter meinem Zweifel?
  • Welchen Vorteil bringt er?
  • Was kann ich hier über mich lernen?

 

5. Verbinde dich mit guten Freunden

 

Menschen die Dir Mut machen. Die Dich aufbauen, trösten, Verständnis haben, motivieren und Deine Welt wieder gerade rücken…

 

Falls es die nicht gibt: Sei Dir selbst dieser gute Freund oder innere Begleiter. Nimm Dein inneres Kind an die Hand und sprich ihm Mut zu.

 

6. Überprüfe Deine Ziele

 

Stehst Du noch hinter dem, was Du tust? Sind Deine Ziele zu hoch oder zu unrealistisch gesteckt? Steht Deine Erfolgsleiter vielleicht an der völlig falschen Wand?

 

 

7. Kleine Schritte

 

Nimm dir nicht zu viel vor. Kleine Schritte sind genug.

 

Was ist der kleinste umsetzbare Schritt, die kleinste Handlung in Richtung Deines Ziels, Deiner Genesung, Deiner Wünsche?

Ein Buch lesen, schlafen, jemanden anrufen, ein Glas Wasser trinken – es kann alles sein.

 

Was tust Du, wenn Du Dich mutlos fühlst?

 

Ich freue mich über Deine Nachricht♥

 

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