3 Dinge, die Dich als Scanner Persönlichkeit weiter bringen

 

Das größte Privileg im Leben ist, derjenige sein zu dürfen, der man ist – Joseph Campbell

Du hast viele Talente und Interessen, arbeitest gerne autodidaktisch und bist sehr kreativ? Du hast trotzdem das Gefühl, dass Du es nicht schaffst Experte auf einem Gebiet zu werden, geschweige denn Deine PS auf die Straße zu bringen?

Vieleicht bist Du ein vielbegabter Scanner. Ein Polymath mit vielseitigen Kenntnissen in unterschiedlichen Gebieten. Ein kreatives Multi-Talent mit unterschiedlichen Gaben und mehr als der einen Berufung…

Hört sich doch sehr charmant an, oder?

Scanner sind meist Autodidakten. Generalisten. Sie haben tausend Interessen und Ideen, vielfältige Talente, sind leicht zu begeistern und wissenshungrig.

So viel zu den guten Nachrichten.

Die andere Seite der Medaille

 

Natürlich gibt es auch eine Kehrseite.

Viele Scanner sind unzufrieden, weil sie nirgendwo so richtig reinpassen.

Scanner bekommen von ihrem Umfeld oft gespiegelt, dass irgendetwas mit ihnen nicht ganz in Ordnung ist.

Sie sind leicht ablenkbar und bringen Dinge oft nicht zu Ende, ihr ganzheitliches Denken kann ausufern, sie verzetteln sich und verlieren den Überblick. Darüber hinaus müssen sie immer mit dem Vorwurf anderer Menschen leben, sich nie richtig auf eine Sache einzulassen.

Das widerspricht allerdings auch dem Wesen eines Scanners.

Vielleicht erkennst Du Dich hier wieder.

Als Scanner:

  • kannst Du Dich oft nicht entscheiden und wirst in viele Richtungen gezogen
  • bist Du selten Experte in einer Sache und es
  • fällt dir schwer Entscheidungen zu treffen
  • bist Du von den klassischen Berufsbildern schnell gelangweilt
  • ist Dein Lebenslauf sprunghaft
  • machst Du oft unterbezahlte Jobs, weil Du Dich nicht auf eine Sache festlegst und dort in die Tiefe gehst

Scanner lieben es zu lesen, zu schreiben, zu träumen und Ideen zu entwickeln. Sie spielen mit dem Gedanken Hundetrainer zu werden, Golf Pro, Tiefseetaucher, Blogger, Coach, Schriftsteller, Restaurantbesitzer, Goldschmied, Tätowierer und so weiter…

Kreative Generalisten

Scanner sind keine Spezialisten. Wer in einem Bereich aufgeht, der ist laut Barbara Sher ein Taucher. Deine Aufmerksamkeit dagegen wird von so vielen Dingen angezogen, dass Du Probleme hast Dich zu entscheiden.

Du beneidest Menschen, die von Anfang an genau wissen, was sie wollen. Die Experte auf ihrem Gebiet sind. Zugegeben – das hört sich toll an. Aber ist das nicht auch total langweilig? Nur eine einzige Sache für den Rest Deines Lebens machen?

Warum solltest Du Deine Neugier und Deine Interessen beschränken?

 

Hier drei Regeln, die Dich als Scanner weiter bringen.

 

 

1. Mach etwas zu Deinem Beruf und das andere zu Deinem Hobby

Betrachte Deinen Job als Mittel, um Deine Miete zu zahlen und widme Dich in Deiner Freizeit allen Deinen Wünschen und Träumen. Dafür musst Du natürlich in Kauf nehmen, dass Dir Dein Angestellten-Dasein nicht die Erfüllung bringt, nach der Du suchst.

Aber das muss es ja auch nicht, oder?

Du kannst Deine Freizeit und Dein sonstiges Leben scannertypisch gestalten und Dich nach Herzenslust ausleben.

2. Sei Dein eigener Chef und verfolge Deine eigenen Ziele

Eine andere Variante: Kreiere Dir einen Job in dem Du Dein Scanner Naturell voll ausleben kannst. Das geht wahrscheinlich am ehesten in Form einer Selbständigkeit. Hier kannst Du Deine vielen Gaben und Talente ohne Einschränkungen „von oben“ kombinieren.

3. Akzeptiere den Scanner in Dir und lebe ihn aus

Scanner wollen die Vielfalt und Magie des Lebens auskosten – in jedem Augenblick.

Geht Dir das auch so?

Gib Dir die Erlaubnis, das Leben zu leben, von dem Du träumst und nach dem Du Dich sehnst. Wozu unglücklich in einem 9-to-five-Job festhängen, wenn Du eigentlich als selbständiger Unternehmer viel glücklicher wärst?

Außerdem: Du bist nur einmal hier auf diesem Planeten (wenn Du das glaubst). Und dieser Trip dauert nur 80 bis 90 Jahre. Dann ist es vorbei.

Also, auf was wartest Du?

Du musst Dich nicht entscheiden, wenn Du tausend Träume hast

Genieß es, dass Du bist, wie Du bist. Stürze Dich mit Leidenschaft in Deine Themen und Projekte.

Lass Dich nicht von anderen beirren (selbst wenn Du eine Collage über Schildröten bastelst). Du hängst nicht rum und verplemperst Deine Zeit. Nein, Du probierst Dich aus und hast Spaß!

Du entscheidest, wann ein Projekt fertig ist und wann nicht. Und auch, ob es noch Priorität hat oder nicht.

Wichtig: Schätze Wert, was Du tust. Überleg Dir immer einen würdevollen Abschluss für Deine Projekte – und dann zieh weiter.

Also: Leg los und scheitere.

  • Setz Dir Fristen.
  • Besorge Dir Hilfsmittel: Kalender, Notizbücher, fünf Jahresplan (da passt soviel rein, so verpasst Du nichts).
  • Fang klein an.
  • Tue es jetzt.
  • Beginn mit allem.
  • Schere Dich nicht um das Ende.
  • Wähl einfach etwas aus, was Dich begeistert.
  • Leg Dein(e) Ziel(e) fest. Mein Tipp: Maximal drei Projekte gleichzeitig.
  • Setze Dir konkrete realistische Termine.

Wenn du Dir Unterstützung bei Deinen Vorhaben wünscht, dann schau gerne mal  auf meiner neuen Seite ERGO/ART vorbei.

Wie wäre es damit: Jeden Tag drei kleine Handlungen in Richtung Deines Ziels verfolgen?

Du musst Dich nicht festlegen. Das liegt nicht in Deiner Natur. Du bist hier, um Dich auszuprobieren und Spaß zu haben.

Viel Freude dabei!

Lesetipp: Überblick verloren? 5 Tipps, um fokkusiert zu bleiben

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1 Antwort

  1. September 30, 2018

    […] gehörst Du zu den sogenannten Scanner Persönlichkeiten und hast von je her unzählige Interessen und Vorlieben. Du musst Dich nicht festlegen. Das liegt […]

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