18 Dinge, die selbstsichere Menschen für sich tun

 

Vielleicht sind Dir auch schon Menschen begegnet, die unabhängig von ihrem Äußeren oder ihren Leistungen, eine natürliche Ausstrahlung haben und sehr selbstsicher und entspannt wirken.

 

Was machen diese Menschen anders?

 

Die folgenden 18 Punkte können entscheidend dazu beitragen, dass Du Dich wohler mit Dir und Deinem Leben fühlst.

 

 

1. Zeit mit Menschen verbringen, die Dir wichtig sind

 

Auch oder gerade dann, wenn es Dir nicht gut geht. Ich kenne Zeiten, in denen ich mich regelrecht von anderen Menschen abgeschottet habe. Dabei hätte ich gerade da, den Zuspruch von Freunden gebraucht. Abschotten gilt als ein klassisches Symptom einer Depression.

 

Freunde oder Menschen, denen Du wichtig bist, wollen in der Regel wissen wie es Dir wirklich geht. Das Schöne ist: Du musst ihnen nichts vorspielen und darfst Dich ihnen so zeigen, wie Du bist. Egal, ob selbstsicher oder nicht.

 

Gehe Deinen Weg nicht allein. Verbinde Dich mit Menschen die Dir nahe stehen. Sprich mit ihnen über Deine Ziele, Wünsche oder Befürchtungen. Besonders dann, wenn Dein Selbstwert (gefühlt) einen Knacks bekommen hat.

 

 

2. Energieräuber loswerden

 

Bestimmt kennst Du die Aussage von Jim Ron:

 

Du bist der Durschnitt der fünf Leute, mit denen Du die meiste Zeit verbringst.

 

Wenn in Deinem Umfeld nur Menschen sind, die kritisch, zweifelnd und hart in ihren Urteilen sind, dann sieht es düster um Dich aus…

 

Drastischer formuliert:

 

Werde die Leute los, die Dir nicht gut tun. Selbst, wenn das Deine Mutter, Dein Bruder oder Dein Partner ist.

 

Du brauchst Leute, die Dich ermutigen, inspirieren, motivieren und aufrichten. Oder Dir auch mal sagen, dass Du Dir etwas vormachst oder Dich verrannt hast. Es geht nicht darum, sich mit Menschen zu umgeben, die alles was Du machst toll finden. Dein Umfeld sollte ehrlich zu Dir sein und Dir spiegeln, ob Du Dich gerade verstrickst oder im Jammertal versinkst…

 

 

3. Selbstakzeptanz

 

Vielleicht hast Du gerade eine Trennung hinter Dir oder Du bist pleite. Vielleicht fühlst Du Dich gerade alles andere als selbstsicher.

Die Dinge sind wie sie sind. Das heißt nicht, dass sie in einer Woche oder in ein paar Monaten oder Jahren auch noch so sind.

 

Jetzt heißt es erst mal, den Fakten ins Auge schauen. Und anzuerkennen:

 

Hier gibt es ein Thema (was auch immer es ist).

 

Ohne Schuld.

 

Ohne Wertung.

 

Das Anerkennen dessen, was ist, ist der erste Schritt zur Veränderung.

 

Oder wie C. G. Jung es beschreibt:

 

„Alles wogegen wir Widerstand leisten, was wir in den Schatten verdrängen, bleibt uns erhalten.“

 

 

4. Bleib fokussiert

 

Vielleicht kennst Du die alte Rennfahrerregel:

 

Das Auto folgt Deinen Augen.

 

Wenn Du Deine Wahrnehmung auf die Dinge, die Du in Deinem Leben haben willst richtest, dann werden sie Dir umso mehr bewusst. Ansonsten fallen sie möglicherweise durch das Raster Deiner selektiven Wahrnehmung. Die Energie folgt der Aufmerksamkeit. Und die Dinge, denen Du Deine Aufmerksamkeit schenkst, werden größer.

 

 

5. Freundlicher zu Dir sein

 

Vielleicht wiederholt sich gerade wieder etwas Unangenehmes in Deinem Leben oder Du bist bei einem Vorhaben gescheitert, was auch immer es ist, sei freundlich mit Dir.

 

Freundlicher als sonst. Liebevoller.

 

Sei nett mit Dir, auch wenn Du:

 

  • Fehler machst
  • etwas noch nicht gut kannst
  • in alte Muster verfällst
  • immer wieder selber Deine Pläne sabotierst

 

 

6. Im Jetzt leben

Das bedeutet wirklich da zu sein. Und wirklich das zu spüren und zu erleben, was der Augenblick gerade bietet. Es ist die Fähigkeit zu fühlen, wie man hier und jetzt auf sein Gegenüber reagiert – ohne immer wieder Bildern aus der Vergangenheit oder alten Vorurteilen zu folgen.

 

Einfach das wahrnehmen, was jetzt ist: Aufregung, Freude, Nervosität, Lust, Ärger…

 

Das Geheimnis heißt Präsenz. Es ist die Wahrnehmung dessen, was ist, ohne zu werten und zu interpretieren oder zu erklären.

 

Der Zen-Buddhismus beschreibt das gut in einem Wort: Anfängergeist

 

 

7. Den nächsten kleinen Schritt gehen

 

Das Schlüssel Wort heißt Vertrauen und sich auf den Weg begeben…wohin dieser Weg führt, ist nicht das Entscheidende – das Tun selber bewirkt die Veränderung.

 

Bewusst gewähltes Tun hebt die Lebensqualität….

 

Unterwegs werden sich neue Türen öffnen.

 

Also, nimm Dein kleines ängstliches Kind liebevoll an die Hand und probiere Dich aus. Wage einfach kleine Schritte raus aus Deiner gewohnten Komfortzone und riskiere es zu scheitern oder zu sehen, dass das wovor du Angst hast gar nicht so schlimm ist, wie Dir Dein Verstand weiß machen will.

 

 

8. Hör auf Dich zu vergleichen

 

Der Vergleich mit anderen wirkt meist wie pures Gift für uns. Wir wissen durch ihn nicht mehr zu schätzen, was wir haben und schauen nur noch auf das größere, tollere Leben der anderen. Wenn Du Dich mit einer Freundin vergleichst, die im Gegensatz zu Dir eine wohlbehütete Kindheit hatte, oder einem Bekannten, bei dem schon vor 100 Jahren klar war, dass er mal ein Imperium erbt, dann wirst Du Dir und Deiner Geschichte wahrscheinlich nicht annähernd gerecht…

 

Wir starten alle unter unterschiedlichen Bedingungen. Am besten Du vergleichst Dich immer nur mit Dir selbst. Mit dem, der Du mal warst und dem, der Du im Vergleich dazu,  jetzt bist.

 

 

9. Lust am Scheitern entwickeln

 

Derjenige der aufsteht, nachdem er am Boden lag, ist nicht derselbe, der hingefallen ist (oder so ähnlich).

Wir lernen durch Fehler und entwickeln uns durch sie weiter. Erlaube dir, Fehler zu machen. Heiße das Scheitern willkommen. Das bedeutet mutiger, experimentierfreudiger und lebendiger zu werden – wie ein Kind das laufen lernt.

 

 

10. Gefühle zulassen

 

Ich war lange Zeit nur in meinem Kopf zu Hause. Nachdenken, grübeln und nochmal denken…

Ich habe lange gebraucht, um zu begreifen, dass das wirkliche Verstehen außerhalb des Denkens liegt.

Ein erster, wichtiger Schritt dort hin: Gefühle fühlen und zulassen.

Wenn wir unsere Gefühle verurteilen und wegschieben, dann können wir das Geschenk, das sie bringen nicht annehmen. Das kann beispielsweise bedeuten, dass Du Wut fühlst (ohne sie auszuleben), um die Klarheit dahinter zu entdecken.

 

 

11. Dankbar sein

 

Dankbarkeit öffnet und weitet Dich. Sie lenkt Deinen Fokus auf die Dinge, die Dein Leben bereichern und erfüllen. Wenn wir etwas bewusst wertschätzen, nehmen wir es erst wirklich wahr.

Ein kleiner Tipp: Schreib Dir jeden Abend auf, wofür Du dankbar bist.

Wenn Du lernst Dich auf das zu fokussieren, was Du hast, wirst Du erkennen, dass das Universum Fülle ist und noch viele Geschenke für Dich bereit hält.

 

12. Erfolge wertschätzen

 

Unser Gehirn lässt sich mit einem simplen Trick belohnen:

Indem wir jeden Tag unsere Erfolge aufschreiben.

Das wirkt wie eine Droge und löst die Ausschüttung einer Extraportion Dopamin aus. Auf Dauer wird unser Gehirn durch solche Erfolgsquickies sogar positiv verändert.

Egal, wie klein der tägliche Erfolg auch sein mag, er ist ein Schritt auf dem Weg zum Ziel.

Dir fällt nichts ein?

Du bist heute aufgestanden – Erfolg.

Hast nicht den ganzen Tag im Schlafi rumgelungert – Erfolg.

Bist einkaufen gewesen – Erfolg…

 

 

13. Werte entwickeln

 

Gute Werte sind eine solide Basis, um entspannter durchs Leben zu kommen. Gerade dann, wenn es mal schwieriger wird, können sie Dir Orientierung bieten. Bei Werten machen wir uns oft etwas vor. (Oder sie sind zu diffus oder absolut definiert.) Häufig glauben Menschen, einer ihrer Hauptwerte sei Ehrlichkeit. Tja, ohne genauer definierten Inhalt ist Ehrlichkeit nur ein Wort…

Wenn einer Deiner Werte sich über etwas wie, Alle sollen mich mögen definiert, dann wird das Ganze auch unrealistisch. Du kannst womöglich Dein Sozialleben verbessern oder mehr Kontakte knüpfen. Aber, ob Dich jemand mag oder nicht, das liegt nicht in Deiner Hand.

Gute Werte sind prozessorientiert. Der Wert Ehrlichkeit z.B. ist schwer zu fassen.

Trotzdem: Jede Begegnung, Beziehung oder Situation bringt neue Möglichkeiten, ehrlicher zu sich selbst und anderen zu sein.

 

 

14. Kurs halten

 

Falls Du einen inneren Widerstand gegen ein neues Verhalten oder einen Wunsch von Dir spürst, dann mache Dir bewusst: Das bedeutet nicht, dass mit Deinem Wunsch oder Ziel oder Dir etwas nicht stimmt – Widerstand gehört einfach dazu, wenn wir wachsen. Wir verlieren ein Stück unserer alten Identität und das löst Unsicherheit aus.

Rückschläge werden Dich nicht umbringen. Du wirst Dich von ihnen erholen, von ihnen lernen und wachsen.

 

 

15. Grenzen setzen/Klarheit entwickeln

 

Leider wissen wir oft nicht genau, was wir eigentlich wollen. Wir möchten z.B. gemocht werden – am liebsten von allen. Das geht natürlich nicht. Wenn man versucht es allen recht zu machen, dann macht man es letztlich gar niemandem recht (am wenigsten sich selbst). Wenn ich Ja sagen möchte, muss ich auch Nein sagen können. Wenn alles gleich ist, dann ist nichts mehr wichtig oder bedeutsam. Mein Nein und mein Ja sind eine Aussage darüber, was mich ausmacht und was mir gefällt. Der Witz ist ja, dass das Ja besser wird, wenn das Nein klar ist. Mein Ja ist viel mehr wert, wenn ich 100 prozentig dazu stehe…

Ein Nein erfordert Mut. Ein Ja aber genauso, wenn es ehrlich gemeint ist…

Ist es egoistisch, wenn wir Nein sagen?

Wir haben nur eine eindeutige Kontur für uns selbst. Andere wissen woran sie bei uns sind, was geht und was nicht…das macht den Umgang miteinander einfacher und schafft Klarheit.

 

 

16. Verantwortung übernehmen

 

Wir können alle nichts dafür, in welche Situation wir geboren werden und mit welcher genetischen Ausstattung wir uns in der Welt zurechtfinden müssen. Wenn Dich Dein Partner verlässt, betrügt und lächerlich macht – dann ist das nicht Deine Schuld. Aber es liegt in Deiner Verantwortung wie Du darauf reagierst. Ob Du Dich bloßgestellt fühlst oder denkst „Hey, sie/er war nicht der Richtige“. Es liegt in Deiner Hand, ob Du jetzt resignierst und den Glauben an Dich und die Liebe verlierst oder ob Du nach vorne schaust und das Beste aus Deinem Leben machst. Du hast immer die Wahl…

 

 

17. Kenne Deine inneren Kritiker

 

Wenn Du Deinem inneren Kritiker oder Antreiber zuhörst, kannst Du entdecken mit wem Du es da zu tun hast. Ist er eher eine Art Kumpel der sagt, Hey, das hättest Du auch besser machen können, oder lässt er Dich als Vollpfosten und Versager dastehen?

Gehe achtsam mit Deinen inneren Stimmen und alten Emotionen um. Mach Dir klar, sie kommen aus Deiner Vergangenheit. Sie sind zwar da, aber sie bestimmen Dein Leben nicht mehr. Du kannst sie dafür wertschätzen, dass sie sich um Dich Sorgen oder Angst haben, dass Du Fehler machst, enttäuscht wirst etc…

Sei verständnisvoll mit ihnen. Du kannst trotzdem entscheiden, wie du handelst.

 

18. Dem Leben vertrauen

 

Du fühlst Dich gescheitert, getrieben und ungeduldig?

 

Lass zu, dass die Dinge sich langsam ändern. Schritt für Schritt.

 

Es gibt keine Eile. Das Ego oder der Verstand hat Eile.

 

Lass Deine Situation einfach erst mal sacken, bevor Du nach einer Lösung suchst.

 

Es ist, wie es ist. Diese Haltung ermöglicht Veränderung.

 

Dinge brauchen ihre Zeit und Deine Anerkennung.

 

Es gibt einen schönen Spruch, der mir sehr gefällt.

 

Pass dich dem Schritt der Natur an: Ihr Geheimnis heißt Geduld.

 

Was tust Du, um Dich gut zu fühlen?

 

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