Kleine Dinge: Warum sie uns glücklich machen


Eine Katze, die sich sonnt, das freundliche Lächeln eines Fremden, ein aufrichtiges Dankeschön – es sind oft kleine Dinge, die unser Leben glücklicher machen.

Alles was wir tun müssen: Ihnen unsere Aufmerksamkeit schenken.

Können uns kleine Dinge wirklich glücklich machen?

Wir verändern uns andauernd. Nichts bleibt wie es ist. Alles ist im Wandel. Gedanken kommen und gehen. Viele davon können wir nicht beeinflussen.

Was wir aber beeinflussen können: Welchen Gedanken wir unsere Aufmerksamkeit schenken und welchen nicht. Darüber hinaus können wir selber entscheiden mit welchem Input wir unser Gehirn füttern.

Unser Gehirn soll unser Überleben sichern und ist daher darauf ausgelegt Probleme zu erkennen. Negative Erfahrungen werden stärker verankert.

Ganz nach dem Motto: Das gebrannte Kind scheut das Feuer. Positive Erfahrungen nehmen wir dagegen oft einfach gar nicht wahr.

Der Boden unseres inneren Gartens ist eher für Unkraut als für Sonnenblumen geeignet

Ein Grund mehr, regelmäßig bewusst positive Gedanken zu säen und zu pflegen. Darüber hinaus macht es Sinn unsere Antennen für kleine Dinge im Leben zu schärfen, die das Leben so lebenswert machen: ein singender Vogel, ein schnarchender Hund, das Lachen eines Kindes, ein tolles Gespräch, ein spannendes Buch oder ein schöner Grillabend.

Warum nicht einfach gedanklich mal bei einem schönen Moment verharren anstatt sich mit Sorgen um die Zukunft (die ohnehin noch nicht da ist) herum zu schlagen?

Das hört sich banal an, ist aber laut des Neuropsychologen Rick Hanson unglaublich effektiv.

Es geht hier auch nicht darum, alle scheinbar schlechten Dinge im Leben zu leugnen oder zu verdrängen.

Wer das Gute sucht, leugnet ja nicht das Schlechte. Allerdings ist unser Fokus ein anderer. Unsere Welt wird bunter und kleine Dinge bekommen mehr Bedeutung. Auch das Gute im Schlechten zu sehen gibt uns mehr Kraft, als über unser Schicksal zu jammern und zu lamentieren.

Uns annehmen wie wir sind

Es tut uns gut, uns ernst zu nehmen. Auf unsere Gefühle zu hören, unsere Bedürfnisse und Träume wahrzunehmen. Dazu müssen wir lernen Dinge, die uns nicht gut tun, loszulassen und unseren Fokus auf das zu richten, was uns wirklich interessiert. Loslassen gibt uns jede Menge Raum für kleine Dinge, die uns wirklich glücklich machen.

Es ist sinnvoll dem Stress des Alltags gelegentlich zu entfliehen. Keine Emails, keine To-Do-Listen, keine Zukunftspläne. Keine Solltes oder Müsstes für einige Minuten am Tag. Einfach langsamer werden und sich auf kleine Dinge besinnen.

Eine kleine Aufmerksamkeit mit großer Wirkung: Innehalten

Wenn wir uns selber wieder in den Mittelpunkt stellen und uns auf uns selbst beziehen, ist das eines der größten Geschenke, die wir uns selber geben können.

Wir können hinhören und spüren, was wir wirklich wollen.

Innehalten kann uns zu uns selber bringen. Wir können den Wert des Seins selber entdecken. Das kleine Glück ist unendlich groß und offenbart sich im Leben selbst.

Ich freue mich von Dir zu hören!

Alles Liebe,

Bine

#Lesetipp: Liebessucht: Wie Du ihn einfach loslassen kannst

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